Auch im fünften Teil unserer Artikelserie „Wie werde ich Erlebnis Affiliate?“ dreht sich alles um den Einstieg als Affiliate in die Welt der Abenteuer und Geschenke. Heute widmen wir uns der Kategorie „Fahren“, die so manches Männerherz höher schlagen lässt.
Angefangen bei Top-Sellern, wie der Quad Tour oder Ferrari Fahrt, über außergewöhnliche Erlebnisse alla Monster Truck fahren, bis hin zur ruhigen Oldtimer Traktoren-Rallye verspricht das Thema die Chance auf ein emotionales und PS-starkes Affiliate Projekt.
Angebot und Zielgruppe
Wir verschaffen uns als erstes einen groben Überblick über das Angebot und natürlich auch über die potentiellen Käufer der Erlebnisgutscheine. Beide Seiten sollten beim Aufbau eines Projekts gemeinsam betrachtet werden. Die Erlebnisse lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:
- Sportwagen: Ferrari, Lamborghini, Mustang, Porsche,…
- Motorrad: Motorrad Renntax, Harley Davidson, Enduro, Trike,…
- Offroad: Quad, Panzer, Hummer, Bagger, Truck,…
- Oldtimer: Selber fahren, Tagesrallye, Traktor, Trabi,…
- Sonstiges: Einparken leicht gemacht, Loführer, US Truck, Formel 1 Simulator,…
Klar, diese Art von Erlebnissen schreit gerade zu nach einer männlichen Zielgruppe. Man darf aber nicht vergessen, dass 80% der Käufer weiblich sind. Erlebnisse sind zu einem beliebten Geschenk für jeglichen Anlass geworden und eigenen sich bestens als Geschenk für den Freund oder Ehemann. Also, trotz Männerdomäne nicht vergessen, dass ebenso Frauen die Abnehmer sind. Außerdem werden 90% der Verkäufe mit dem Motiv “Geschenk” gekauft. Die Zielgruppe von mydays hat ein mittleres bis hohes Einkommen, deswegen sollte man von den hohen Warenkörben von durchschnittlich 100 bis 200 Euro nicht zurückschrecken.
Ausrichtung und Umsetzung
Erlebnisgeschenke im Allgemeinen sind ein emotionales Thema, die Events in dieser Kategorie setzen mit geballter PS-Power noch eins drauf. Also wieso sich diesen Aspekt nicht zu Nutze machen und sein Projekt entsprechend ausrichten?
Als erstes brauchen wir eine passende Domain. Bevor wir uns entscheiden, müssen wir unser Projekt aber erst einmal ausrichten. Möchte man sich als Quad-Experte positionieren, würde ich immer noch darauf setzen, dass Suchmaschinen Keyworddomains leicht bevorzugen, und das Wort Quad in meine URL integrieren. In Kombination mit einem fiktiven Begriff kann ich es immer noch zur Marke bringen und mir langfristig organischen Traffic sichern. Wenn ich also ein Projekt rund um Quads (Erlebnisse, Ausrüstung, Quads an sich, Routen,…) aufsetzen möchte, wäre diese Wahl die meine.
Fällt die Ausrichtung hingegen auf ein breiteres Sortiment oder sogar das gesamte Angebot aus der Kategorie, würde ich auf eine Eigenkreation als Domain setzen, da Keyworddomains das Vorhaben nur unnötig einschränken würden. Schließlich wären dann auch allgemeine Themen, wie Formel 1 News oder die neusten Gerüchte über Boxenluder
, eine Möglichkeit Rennsportinteressierte auf meine Website zu locken.
Nach der kleinen Strategieausrichtung kommen wir jetzt zum technischen Teil. Für Affiliate Projekte eignet sich WordPress als CMS sehr gut, da auch ohne Programmierkenntnisse eine Website aufgebaut werden kann. Einmal installiert, machen wir uns auf die Suche nach einem fetzigen Template. Emotional soll es sein und Emotionen lassen sich am besten über Bilder transportieren. Da die Produktbilder von mydays bereits bunt und laut sind, sollte das Template ansonsten übersichtlich und clean sein. Zu laut soll es nämlich auch nicht werden ![]()
Auf der Suche nach einem passenden Template habe ich das Theme Ray of Light gefunden: zugegeben, den religiösen Touch müsste man noch anpassen, aber ansonsten bringt das Theme einiges mit. Neben verschiedenen Seitenformaten werden auch schicke Buttons und Icons mitgeliefert. Das Theme ist kostenpflichtig, natürlich gibt es auch sehr gute kostenlose Themes in Netz.
Das Template ist ausgewählt und meinen Wünschen entsprechend angepasst, also geht es jetzt ans Eingemachte, den Aufbau der Website. Ich habe mich für ein umfangreiches Projekt entschieden und nutze dafür die bereits aufbereiteten Kategorien: Sportwagen, Motorräder, Offroad, Oldtimer und sonstige Gefährte. Die Startseite und Kategorien werden für allgemeine Begriffe genutzt, auf den Produktseiten geht es um das konkrete Erlebnis. Abhängig von der Anzahl der Orte ist es sinnvoll, Unterkategorien einzuführen und dadurch die Produktseite auf Stadtebene anzusiedeln. Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Startseite -> Sportwagen -> Ferrari selber fahren -> Ferrari selber fahren Berlin.
Die Zielgruppe im Hinterkopf, komme ich jetzt an eine architektonische Herausforderung. Wo bringe ich Keywords unter, die von Schenkenden gesucht werden? „Ferrari fahren Geschenk“ wäre ein Keyword, das mit 170 exakten Suchanfragen/Monat ein geringes Suchvolumen aufweist, dafür aber umso zielgerichteter gesucht wird. Eigene Unterseiten schließe ich für mich aus, da der Content wahrscheinlich zu sehr der Unterkategorie „Ferrari selber fahren“ gleichen würde. Deswegen entscheide ich mich dafür, die Unterkategorie auf beide Keywords zu optimieren. Ich ersten Schritt wäre es das Ziel, auf das Geschenke-Keyword zu ranken und wenn die Seite ordenlich Trust und Links gesammelt hat, wird das generische, nicht konkurrenzlose Keyword angegriffen. Auch Keywords wie „schenken“ oder „Gutschein“ sollten auf den Seiten platziert werden.
Wer sich vorab nicht sicher ist, ob eine Produktseite im Laufe der Zeit die Kategorie ändern oder in mehreren Kategorien eingeordnet werden kann, der sollte seine URL-Struktur allgemein halten. Produkt-URLs werden deswegen ohne Kategorien umgesetzt und direkt an die Hauptdomain angehängt: www.meindomain.de/ferrari-selber-fahren-berlin.
Jetzt heißt es fleißig sein, Inhalte schaffen und die Seite organisch wachsen lassen. Wie schnell man in dieser Phase ins Linkbuilding investiert, ist jedem selbst überlassen. Mit gutem Content wird man aber auch ohne starke Links im Long-Tail erste Ergebnisse erzielen. Wenn die Website mit ausreichend Content gefüllt ist (10 oder mehr Artikel), würde ich mich nicht nur auf organische Rankings verlassen, sondern via Google Adwords Besucher über Long-Tail Begriffe abholen und auf den passenden Produktseiten weich landen lassen. Provisionen von 11-17% und die hohen Warenkörben in dieser Kategorie ermöglichen die Schaltung von Adwords, da man pro Sale schnell 15-25 Euro verdienen kann. Tipps für die eigenen Kampagnen findet ihr in unserem Artikel Adwords Tipps für Affiliates.
Viel weiter möchte ich den Projektaufbau nicht beschreiben, jetzt ist eure eigene Kreativität gefragt. Noch als letzter Hinweis: das Projekt eignet sich nicht nur für das allgemeine Thema Fahren, sondern auch für Bereiche wie Geschenke zum Junggesellenabschied, Männergeschenke, originelle Geburtstagsgeschenke oder Gruppenerlebnisse.
Fazit
Der Beitrag soll euch ein erstes Gefühl für das Thema vermitteln und eine (von vielen) Herangehensweisen vorstellen. Ich hoffe, euer Interesse geweckt zu haben, Potentiale sind auf jeden Fall genügend vorhanden
Auch dieses Mal gilt wieder: Jeder Affiliate, der über diese Artikelserie auf mydays aufmerksam geworden ist, erhält für die ersten 3 Monate 15% statt 11% Provision. Meldet euch bei mir (simon@projecter.de) und erhaltet die 15%.
Beim nächsten Mal schwingen wir uns in höhere Gefilde und widmen uns der Kategorie Fliegen. Bis dahin viel Erfolg auf eurem Weg zum PS-starken Affiliate!









